SONNY VINCENT




(07.06.2004)







Ein lauer Sommerabend in Frankens Metropolenregion kurz vor Beginn der Euro 2004.

Was kann man da schon besseres tun als sich ein Konzert eines der guten alten Rock`n`Roll Helden anzuschaun. Das nenn ich Leben, auch wenn man sich dazu in den Vorort der Hölle begeben muss.

Zum ersten Mal in meinem Leben also ein Konzert in Fürth.

Für alle die in Geographie geschlafen haben sei hier nur am Rande erwähnt, dass Fürth sowas wie der kleine, ländliche Vorort Nürnbergs ist. (Ich war dort bisher auch erst zweimal um die Stuttgarter Kickers im sogenannten Playmobil Stadion, der Heimat der der örtlichen Thekenmannschaft, zu sehen.)

Aber nein, ich bin ja nun wirklich kein Franke und deshalb fern jeglichen Patriotismussvorwurfes. Aber in den 2 Jahren hier gab`s für mich irgendwie noch nie das Bedürfnis nach Fürth zu fahren (mit Ausnahme s.o.)

Wie auch immer. Immerhin fährt da ja ne U Bahn hin und das O 27 ist auch gar nicht weit vom Bahnhof entfernt und somit gut zu erreichen.

Ich war dann so gegen 22:00 dort und dachte mir das es ja an nem Mittwochabend sicher schon bald anfangen würde. Tja, denkste. Aber immerhin schallte aus den Boxen zu meiner Begrüßung himmlische Musik der göttlichen Wendy James (neben einigen anderem unhörbarem Kram der dann danach noch kam).

Vor dem Laden lungerten einige der aus den Fußgängerzonen der Metropolenregion bestesn bekannten Hunde nebst Herrchen und Frauchen rum. Wegen dem Konzert scheinen die aber nicht da gewesen zu sein. Statt Hundesteuer hättens ja Eintritt zahlen können, aber das ist wohl unpunkig. (6 Euros übrigens, das am Rande) Sei`s drum. Eine der Ladies versuchte übrigens so nach dem ersten Song auf der Bühne am Mikro die Veranstalter davon zu überzeugen ihre Hunde und deren Kumpels umsonst rein zu lassen. Was Sonny Vincent mit dem Schönen Spruch

„Hey young Lady, I`m not a Communist. But I bet you have a Health Insurance. I have not!“

abschlägig beschied.

Ein paar Worte noch zum O 27 selbst. Vielleicht der bestgeeigneteste Laden in der Metropolenregion um zu nem netten Konzert abzuhängen. Ein kleiner beschaulicher Keller. Billige Preise, schlechtes Bier, pfui Deibel, aber wer trinkt schon Alkohol.

Voll war es nicht, aber ganz gut besucht und die Stimmung okay. Wass in so einem kleinen Raum ja zum Glück auch nicht schwer herszustellen ist.

Etwas spät für meinen Geschmack ging es kurz nach Elf los.

Sonny Vincent nebst seinen Begleitmusikern, Franzosen glaub ich sind das, aus Frankreich vermutlich, begannen ihr Set mit etlichen uralten Songs aus dem „Testors“ Repertoire, gemischt mit dem neueren Kram. Aber was will man da groß sagen. Wo sind da die Unterschiede? Einfach allerfeinster Rock `n `rolliger Punkrock wie er immer schon gut war und auch immer bleiben wird.

Gespielt ham`s dann ca. ne Stunde, 2 Zugaben und zack waren`s über der Stunde und ich musste eiligst los um meine letzte U Bahn um kurznachhalbeins nach Hause noch zu erwischen. Das ist der Nachteil den ich hier bemängeln muss. Fangt`s doch einfach lieber etws früher an, dann trink ich euch auch mehr Bier. Denn mit guter Musik schwinden meine guten Vorsätze immer schneller und der Verbrauch steigt an wie wenn`st in deinem Porsche Boxter das Gaspedal durchtrittst. Ansonsten war es aber ein gar zünftiges Konzert in nem tollen Laden den ich ab sofort regelmässiger mit meiner Anwesenmheit belästigen werde.

Also füllt die Biervorrte auf.

Nächstes Konzert dort, 17.06.04 die „Hatepinks“ aus Frankreich.

EIN ABSOLUTES MUSS FÜR ALLE BESITZER FUNKTIONIERENDER OHREN!!!!!!


Ansonsten gilt wie immer, Bilder anklicken zum vergrößerern.






















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