Ein Wochenende in der großen Stadt

Ein Abenteuerbericht in Wort und Bild. Zusammengestellt und erzählt von tom.



Fifi and the Mach III


Live im Wild at Heart Berlin (06.06.2002)






Es mussten doch tatsächlich fast 4 Jahre vergehen ehe ich den Entschluß fassen konnte mich mal wieder in der alten und neuen Reichshauptstadt Berlin blicken zu lassen. Anlaß war, neben der verzehrenden Sehsnsucht Noltilein wiedersehen zu dürfen, der Auftritt einer meiner Lieblings Rock `n` Punk `n` Fuckin` Roll Bands:






Gehört die Band aus dem japanischen Fukuoka schon seit vielen Jahren zu meinen persönlichen Favoriten, so hatte ich doch erst einmal, vor ca. 2 Jahren in Stuttgart, das Vergnügen sie live sehen zu dürfen. Deshalb war es auch keine Frage, dass mir keine Reise zu weit sein würde um sie auch diesmal erleben zu können, selbst wenn es nun also Berlin sein sollte.

Nach weniger als 6 Stunden Anreise per Bummelbahn ging auf direktem Wege zum Heim des Punkrockveteranen und führenden Radiomoderators Frank Nolte.

Auch wenn The Noltilein nicht unbedingt begeistert zu sein schien, so übernahm er doch brav die ihm zugedachte Rolle des Bierkutschers, Touristenführers und Photographen. Zur wie üblich nachtschlafenden Zeit ging es im Original Tote Hosen Opel, beladen mit mir und einigen anderen Flaschen(auf die es aber wenigstens Pfand gab) ab ins WaH.

Leider war der Laden diesmal nur sehr spärlich gefüllt und als wir ankamen lärmte bereits eine Berliner Vorband, deren Namen ich bis heute zum Glück nicht behalten habe. Sei`s drum.

Gegen irgendwas nach Zwölf kamen dann endlich Fifi und Ihre Mannen auf die Bühne:









Ob es nun an dem kaum vorhandenen Publikum, oder an den fehlenden Verständigungsmöglichkeiten mit der Band lag, ersteinmal wollte keine besondere Stimmung aufkommen. Zusammen mit den bekannt Ramones artigen Songs, den Ansagen des Bassisten Nolly in bester One-Two-Three-Four Manier und der Original DeeDee "Ich hab da nen Krampf in den Eiern und kann mich nicht mehr bewegen" Ramone Stellung des Gitarristen, erinnerte alles etwas an eine Trauerfeier zu Ehren eben jenes, sich am Vortag in die ewigen Jagdgründe gefixten, Dee Dee.









Wie auch immer. An der Musik gab es meines Erachtens nichts auszusetzen und mit der Zeit lockerten sich dann auch Band und Publikum und es sollte doch noch ein ganz nettes Konzert werden. Mit ordentlichen 3-4 Zugaben war dann leider das viel zu frühe Ende erreicht, aber zumindest meine Erwartungen waren voll erfüllt worden. Wann bekommt man als Junge vom Dorf schonmal ein Ereignis wie dieses geboten.






























Besucht die Band auch im Internet unter: http://fifiandthemach3.hoops.ne.jp/